Brauhoffete mit Besucherrekord

Brauhoffete 2010 Brauhoffete mit Besucherrekord, Cellesche Zeitung August 2010

 

Gäste müssen am Sonnabend teilweise "geschleust" werden

 

Proppenvoll zum Auftakt, rappelvoll zum Sonnabend und knackevoll zum Frühshoppen - die Brauhoffete der Brauerei Betz erlebte in diesem Jahr einen Zuspruch, wie es ihn noch nie gegeben hat. "Die Besuchermassen vor allem am Sonnabend haben uns schon ziemlich überrascht", so Geschäftsführerin Frauke Betz. "Toll, dass so viele Celler drei Tage lang mit uns gefeiert haben."

 

Um die Sicherheit aller Gäste zu gewährleisten, griff das Security-Personal am Sonnabend zu einem Trick. "Ab einem gewissen Punkt wirde es so gehandhabt, dass nur fünf Leute auf das Gelände kamen, wenn fünf Leute vom Gelände gingen", erklärt Betz. "Manch einer hat darauf zunächst am Eingang etwas verschnupft reagiert - immerhin war in allen Jahren bisher unbegrenzter Zugang zur Fete möglich - im Nachhinein werden wohl alle eingesehen haben, dass es so besser war."

 

Wenn auch die Brauhoffete nicht mit der Loveparade vergleichbar sei, so habe man die Fernsehbilder der Katastrophe von Duisburg einfach noch zu frisch vor Augen. "Wir als Veranstalter waren damit natürlich besonders sensibilisiert, als wir merkten, wie vollunser Hof tatsächlich wird", sagte Betz. "Der Beesucherstrom wird wohl auch damit in Zusammenhang gestanden haben, dass es in diesem Jahr nicht zeitgleich noch ein Altstadtfest gab."

 

Neben den Moorbuam als quasi inventarisierte Stimmungsband hatte auch ein über die Jahre gefestigtes Credo Bestand. Es wurden keine hochprozentigen Spirituosen ausgeschenkt. "Allein das reicht schon aus, damit die Stimmung nicht kippt", weiß Betz aus Erfahrung. "Auch dieses Mal hatten wir wieder keine nennenswerten Zwischenfälle und eine richtig schöne, friedliche und fröhliche Stimmung."